Addition von Drehimpulsen

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Der Gesamtdrehimpuls kann folgendermaßen dargestellt werden:

J¯̂=L¯̂+S¯̂

Die Vertauschungsrelationen:

[L̂j,Ŝk]=0

Beide Operatoren wirken in verschiedenen Räumen. Wäre der Operator nicht Null, so wären die zugehörigen Eigenzustände nicht separabel.

[Ĵj,Ĵk]=[L̂j,L̂k]+[Ŝj,Ŝk][L̂j,L̂k]=iεjklL̂l[Ŝj,Ŝk]=iεjklŜl[Ĵj,Ĵk]=iεjklĴl

Drehimpuls Vertauschungsrelationen!

[Ĵ2,L̂3]=[L̂2+S¯̂2+2L¯̂S¯̂,L̂3]=2S¯̂j[L̂j,L̂3]=2i(Ŝ2L̂1Ŝ1L̂2)0

Ebenso:

[Ĵ2,Ŝ3]0

Also:

Die 2(2l+1) Produktzustände |lmmS=|lm|ms sind Eigenzustände zu L̂2,L̂3,S¯̂2,Ŝ3 aber nicht zu Ĵ2, da [Ĵ2,L̂3]0 bzw. [Ĵ2,Ŝ3]0

Ziel: Suche gemeinsame Eigenzustände zu Ĵ2 , Ĵ3 , L̂2,S¯̂2 .


Dies muss möglich sein, da

[Ĵ2,L̂2]=[L̂2+S¯̂2+2L¯̂S¯̂,L̂2]=0[Ĵ2,S¯̂2]=[L̂2+S¯̂2+2L¯̂S¯̂,S¯̂2]=0[Ĵ3,L̂2]=[L̂3+S¯̂3,L̂2]=0[Ĵ3,S¯̂2]=[L̂3+S¯̂3,S¯̂2]=0

Die Eigenwertgleichungen lauten:

Ĵ2|jmjls=2(j(j+1))|jmjlsĴ3|jmjls=mj|jmjlsL̂2|jmjls=2(l(l+1)|jmjlsS¯̂2|jmjls=2(s(s+1)|jmjls

Durch Einschub eines Vollständigen Satzes orthonormierter Eigenfunktionen, durch Einschub eines Projektors auf diesen vollständigen atz, also durch Einschub einer "1" kann der neue Eigenzustand |jmjls

bezüglich des alten Zustandes |lmsms

entwickelt werden:

|jmjls=mmS=mjm|lmsmslmsms|jmjls

Zu beachten ist: Es wird ausschließlich über die Komponenten der alten Basis summiert, die sich von der neuen Basis unterscheiden (das heißt: Nur dieser Teil der Basis wird transformiert)!

Dabei heißen die Entwicklungskoeffizienten der neuen Basis bezüglich der alten Basisvektoren, also die Koordinaten der neuen Basis in der alten Basis

Clebsch-Gordan-Koeffizienten!

lmsms|jmjls

Dabei gilt:

s=12!!ms=12!!ms=12
j=l+12 (l+mj+122l+1)12 (lmj+122l+1)12
j=l12 (lmj+122l+1)12 (l+mj+122l+1)12

Wobei:

j=l±12mj=m+mSm=l,...,+lmS=12,+12