Hamiltonsches Prinzip

Aus PhysikWiki
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auch Prinzip der kleinsten Wirkung genannt

  • Variation der ganzen Bahn im Konfigurationsraum <> Gegensatz d'Ambertsches Prinzip
  • Wirkung (S) wird extrenmal (minimal) δS=0
  • Start und Zielpunkt (q,t) sind fest vorgegeben (hier keine Variation)
  • Zeit wird nicht mitvarieiert δt=0
  • Vergleich ART Teilchen Bewegt sich auf Geodäten <> aber nicht im Ereignisraum
  • q_(t),q′_(t)∈C2 (2 fach stetig diffb. Funktionen)
  • unabhängig von Koordinatenwahl
  • Allgemein
δS=∫t1t2(δT−δA)dt=0 mit δA=∑iX_iδri_

spezielle Form

  • holonome Zwangsbedingungen → generalisierte Koordinaten
  • konservative Kräfte → L=T−V

führt zur Wirkung S[q]:=∫t1t2L(q,q˙,t)dt

FragenID::M1

Herleitung der Euler-Lagrange-Gleichungen

δS[q]=∫t1t2δL(q,q˙,t)dt=∫t1t2(∂qLδq+∂q˙Lδq˙)dt oder δS[q]=S[q0]−∫t1t2L(q+δq,q˙+δq˙,t)dt=S[q0]−∫t1t2(L⏟=S[q0]+∂qLδq+∂q˙Lδq˙)dt=−∫t1t2(∂qLδq+∂q˙Lδq˙)dt

mit partieller Integration (∫u′v=uv−∫v′u) mit

u=δq,v=∂q˙L



∂q˙Lδq˙=dt(∂q˙Lδq)−dt(∂q˙L)δq



δS[q]=−[∂q˙Lδq]t1t2−∫t1t2(∂qLδq−dt(∂q˙L)δq)dt=∫t1t2(dt∂q˙−∂q)Lδqdt


(dt∂q˙−∂q)L=0

FrageID::M2