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Einteilchenzustände im Kasten

Betrachte Gase, also Teilchen im Kasten, auch möglich Mödell für Festkörper:

Kastne mit Länge L und Energiedifferenz Δϵ :V=L3 (Volumen)

Die Dichte des Energienivieaus ist bestimmt durch die Länge L.

H=p22m+VKasten(r→) für unendlich hohe Wände

Einteilchenfunktion

φn(r→)=2Lsin⁡(nxπLx)2Lsin⁡(nyπLy)2Lsin⁡(nzπLz) mit n→=(nx,ny,nz);ni=1,2,...

und Energieeigenwerten

εn=ℏπ22mL2(nx2+ny2+nz2)

Diracschreibweise: Zustand nur durch Qantenzahlen chartisiert

φn(r→)=⟨r→|n⟩→|n⟩(3-Quantenzahlen)

Großer Kasten, dichtliegende Zustände

in einem großen Kasten sollen die Randbeingungne nicht so wichtig sien, Modell für makroskopischen Körper, nehmen periodische Randbedingungen

φn(x=0,y,z)=φn(x=L,y,z)∀xi periodisch angeordnete Kästen nebeneinander

Ansatz:

freie Teilchen im Kasten: eik→.r→


⇒eik→.r→=eik→.(r→+L→),L→=(L,L,L)⇒eik→.r→=1 w a¨ hlen⇒ki=(kx,ky,kz):ki=2πLmi,mi∈ℤ

Damit sind die Quantenzahlen k_i im großen (makroskopischen) Kasten festgelegt als:

φk→=1Veik→.r→,ki=2πLmi,mi∈ℤk→.r→=∑ikixi

man kann mit den ebenen Wellen besser als mit den Sinusfunktionen rechen, weil: man oft Quantenzahlen bzw. Zuständer zählen mus (wie in der klassichen Statiski beim Würfel =6)

k's zu zählen ist oft leichter als n's z.B ∑Zust a¨ nde...≜∑k ′ s...


∑k→∈3-Dim Raum=∑kΔ3kΔ3k⏟ΔkxΔΔkyΔkz=(L2π)3∑kΔ3k→(L2π)3∫d3k



Δk sind dicht ~ 1L→∫

Summe über die k-Quantenzahlen werden also

So übersetzt:∑k≜(L2π)3∫d3k

Vielteilchenzustände

Kasten mit vielen Teilchen, wovon wird der Gesamtzustand abhängen?

  • N-Teilchenzahl, wie sind die Teilchen auf die Einzeichenzustände verteilt

→ nur Quantenzahlen der Einteilchenzustände verwenden wenn Wechselwirkungsfreies Gas

Hamiltonfunktion, Eingenwertproblem:

H=∑iHi;Hi=pi22m+VKasten(r→i) i: Teilchennummer
HΨn,N({ri}⏟alle Koordinaten)=εn,NΨn,N({ri}) mit Quantenzahln n

→ in einem nicht WW. System sind die Lösungen durch Produktzustände aus 1-Teilchenwellenfunktionen gegeben, die Einergie ist gegegeben durch die Summe aller besetzten Zuständer (Quantenmechanisch)

εn,N=∑i=1Nεn(i) wobei εn(i) die Einteilchenenergie mit 3 Quantenzahlen ist

Vorläuftig :

Ψn,N({ri})=φn(1)(r→1)φn(2)(r→2)…φn(N)(r→N)

aufgrund der Ununterscheidbarkeit der Teilchen sollte

|Ψ(X1…Xi…Xj…XN)|2=|Ψ(X1…Xj…Xi…XN)|2

die Invarianz von Messgrößen gegen Vertauschung von Teilchenkoordinaten gegeben sein Xi=(r→i,s→i)

Das geht für: Ψ(X1…Xj…Xi…XN)

Beide Lösungen werden realisiert und als symmetrisch(+) und antisymmetrisch(-) bezeichnet:

Fermionen (-)
antisymmetrisch sind Teilchen mit halbzahligem Spin
Bosonen (-)
symmetrisch sind Teilchen mit ganzzaligem Spin (Spin-Statistik Theorem (W Pauli 1940))

Das heißt: wenn man mit Vielteilchensystenem arbeitet muss man immer die richtige Symmetrie der Wellenfunktion gewährleisten.

(klassich: Grenzfall beider T→∞)

Beispiel:2 Teilchen
i=1,2;n=a,b

vorläuftigΨ=φa(x1)φb(x2) Erfüllt die Schrödingergleichung aber nicht die Symmetrie Daher (Anti)symmetriesierung durch

ΨF/B=12(φa(x1)φb(x2)∓φa(x1)φb(x2))

wobei 12 der Normierungsfaktor ist.

((3 Teilchen als Übung))

Interpretation:

  • In einem fermionischen System können nicht 2 Teilchen im selben Zustand sein (a=b) → Pauliprinzip
  • In einem bosonischen System kann man durchaus mehrer Teilchen in dem selben Zustand haben. (lustiger Fall k_i=0 → Bosekondensation)

→ völlig unterschiedliches Verhalten der makroskopischen Größen weil die mikroskopischen Verteilungen anders sind.

  • allgemin Ansätzte für N-Teilchen
ΨB=1N⏟Teilchenzahlwg Normierung!1∏kKNk!⏟wenn nur die Orbitale φkk<N besetzt weil mehrerTeilchen in einem Orbital sitzenso steht Nk f u¨ r die Zahl derTeilchen in dem Orbital∑PP(φn1(x1)…φnk(xk)…φnN(xN))⏟Zumme u¨ ber alle Permutationen
ΨF=1N!∑Psign⁡(P)P(φn1(x1)…φnk(xk)…φnN(xN))⏟Anzahl der Vertauschungen um die Permutation zu konstruieren mal (−1)

recht komplizierte Schreibweise: besser Diracschreibweise für eine übersichtliche Darstellung.

jeden möglichen Zustand als Konfiguration vorstellen

Datei:Fermi-Bose aus einer Konfiguration kann man diesen Zustand im Diracbild schreiben als:

Ψn,N({ri})=⟨r→i|N,n⟩→|N,n⟩


|N,n⟩=?

ist gekennzeichnet durch

  1. die Gesamtteilchenzahl N
  2. wo man die Teilchen sitzen hat n


|N,n⟩=|n1n2⋯nk⋯nNN1N2⋯Nk⋯NN⟩=|N1N2⋯Nk⋯NN⟩


nk als Quantenzahl mit
Nk Teilchen
  • Fermionen Nk=0,1
  • Bosonen Nk=0,1,...,N

2 Bosonen |1,1⟩oder|0,2⟩oder|2,0⟩ 2 Fermionen |1,1⟩

verschiedenen Symmetrien/ Spin erzeugt verschiedene Zustandszahlen, die in Analogie mit klassischen Würfel (6) die makroskopischen Eigenschaften bestimmen.

Es gibt 2 Sorgen von Bosonen:

massive Bosonen
Masse beliebig z.B. Atom Molekül, \alpha-Teilchen
masselose Bosonen
z.B. Photon, Ponon, etc (Quantenanregung von Feldern)

man kann sich H anschauen:

∂H∂N≠0 →massive Bosonen


∂H∂N=0 →masselose Bosonen
∂H∂N:=μ chemisches Potential

muss am Beispiel später klargemacht werden.


massive Bosonen
μ≠0
masselose Bosonen
μ=0

Wechselwirkung von System und Umgebung

System und Umgebung auf das System wirken externe Felder (hα) und die Umgebung oder Bad enstpricht einem großen Puffer
H=Hges=HS⏟System+HB⏟Bad+HSB⏟Wechsel-wirkung+HSα(t)⏟externe Felder die auf das System wirken

"Modifikation" der Schrödingergleichung aufgrund der Umgebung im Allgemeinen:

𝔦ℏ∂tχ=Hχ (immer richtig)

Annahme

System
HS|n⟩=εn|n⟩
Bad
HB|b⟩=εb|b⟩

Problem gelöst. System bespielsweise H-Atom Bad bespielsweise harmonischer Oszillator mit dichten Energiespektren

ABBILDUNG

"System soll die Temperatur des Bades annehmen aber soll Bad nicht stark beeinflussen"

χ hängt noch vom Bad/Systemkoordinaten ab
χ=∑n,bcn,b(t)|n⟩|b⟩

Spannt den ganzen Raum auf

|n⟩, |b⟩ abstrakte Vielteilchenzustände

wollen Systemgröße beobachten

Observable des Systems O_s wirkt nicht auf

|b⟩, nur auf
|n⟩'s:


⟨χ|Os|χ⟩=∑n,n′b,b′c∗n′,b′cn,b⟨n′|⟨b′|OS|b⟩⏟δb,b′|n⟩=∑n,n′∑bc∗n′,bcn,b⏟ρn,n′−Matrixhier findet sich Umgebung wieder⟨n′|OS|n⟩


ρn,n′ wird Dichtematrix genannt oder Matrix des statistischen Operators ρ mit den Matrixelementen ρn,n′

→ führe statistischen Operator ein

Erwartungwert in System mit Umgebung:

⟨χ|OS|χ⟩=∑n,n′⟨n|ρ|n′⟩⟨n′|OS|n⟩ mit 1=∑n′|n′⟩⟨n′|


⟨OS⟩=∑n⟨n|ρOS|n⟩≡Tr(ρOS) ist die Mittelungsformel der statistischen Physik.

statistischer Operator

Frage: Was kann man über ρ herausfinden?

kann 2 Eigenschaften

ρn,n′=∑bc∗n′,bcn,b
  • hermitische Matrix → kann diagonalisiert werden
  • Tr(ρOS)=1 denn ∑bn|cn,b|2=1 ebenso Diagonalelemente 0≤|cn,b|2≤1 (wegen Wahrscheinlichkeitsinterpretation)


wenn man diagonalisiert, so bleiben die Eigenschaften

Tr(ρ)=∑iwi=1wi∈[0,1],𝔦ℏ∂t|Ψi⟩=(HS+HSα)|Ψi⟩


es existiert die Diagonaldarstellung

ρ=wi|Ψi⟩⟨Ψi|⏟Systemwellenfunktionen


Bemerkungen

Interpreatation

Interpreation von \rho

in Diagonaldarstellung

⟨OS⟩=Tr⁡(ρOs)=∑n⟨n|ρOs|n⟩⏟n vollst. System imVielteilchenraum des Systems=∑n⟨n|∑iwi|Ψi⟩⟨Ψi|⏟ρOs|n⟩=∑iwi⟨Ψi|∑n|n⟩⟨n|⏟1Os|Ψi⟩=∑iwi⟨Ψi|Os|Ψi⟩⏟Erwartungswert einerGr o¨ sse, bei der sich das System im Zustand |Ψi⟩ befindet
wi

werdeb als Wahrscheinlichkeiten mit der ein Zustand

|Ψi⟩ realisiert wird interpretiert.


⟨OS⟩ klassich Mittelung aller möglichen Erwartungswerte der "normalen" Quantenmechanik.
∑i Mittelung über das besprochene Ensenble

Jedes Ensenblemitglied trägt mit der Wahrscheinlichkeit wi zum Meßergebnis bei.


Zeitabhängigkeit

wi= Zeitlich konstatn, weil \rho(t) wird über die Wellenfunktion

|Ψi⟩(t) vermittelt (Schrödingerbild) d.h. die w_i sind durch Anfangsbedingungen vorgegeben. zB. w_i fest durch Präperation von t=0 S


Reine und gemischte Zustände

reiner Zustand |Ψi0⟩ ist System, dass sich iohne Einwirkung der Umgebung entwickelt wi0=1, alle anderen wi's sind 0

Setzt exakte Präperation der Anfagnsbedingungn durch Messung voraus!

ρrein=|Ψi0⟩⟨Ψi0|


Dies geht aber im allgemeinen nicht, deswegen muß man

quantenmechanisches Gemisch betrachten mit vielen wi≠0

z.B. Präperation bei kontinuirlichem Spektrum nicht möglich


ρgemisch=∑iwi|Ψi⟩⟨Ψi|


Eingenwertgleichung

Lösung der Eigenwergleichung für \rho :

ρ|r⟩=r|r⟩∑iwi|Ψi⟩⟨Ψi||r⟩=r|r⟩|⋅⟨r|∑iwi⟨r|Ψi⟩⟨Ψi||r⟩=r

daraus folgt

  1. wi≤1, |⟨r|Ψi⟩|2≤1 somit ⇒0≤r≤1
  2. ∑r∑iwi⟨r|Ψi⟩⟨Ψi||r⟩=∑rr∑iwi=∑{r}r⇒∑{r}r=1


Eigenwerte von ρ sind von 0 bis 1 und ergeben in ihrer Summe 1.

Beispiel für gemischten Zustand

Hs|n⟩=εn|n⟩: einfach machen

Photon: mit Polarisation

↑,→ = 2 Zustände |n=1,2⟩
|Ψi(t)⟩=a(t)|→⟩+b(t)|↑⟩


|Ψi(t)⟩ wird druch

Zustände ↑,↓,a,b:a2+b2=1 sind alle Möglich.

reiner Zustand

reiner zustand

ρrein=|Ψi0⟩⟨Ψi0|

für festes a,b

ρrein=a|→⟩+b|↑⟩+(a|→⟩+b|↑⟩)∗=|a|2|→⟩⟨→|+ab∗|→⟩⟨↑|+ba∗|↑⟩⟨→|+|b|2|↑⟩⟨↑|

mit a,b beliebig |a|2+|b|2=1 z.B

a=b=12oder a=1,b=0... alles reine Zustände


gemischter Zustand

ρ=∑iwi|Ψi⟩⟨Ψi|, |Ψ1⟩=|→⟩,|Ψ2⟩=|↑⟩,w1=w2=12
dann ist
ρ=12(|→⟩⟨→|+|↑⟩⟨↑|)


wie kann man geschickt zwischen reinen und gemsichten ρ unterscheiden? Läuft über Spur (Übungsaufgabe)

((LÖSUNG ρ2<1 :gemischt sonst rein))

immer noch nicht bekannt wi 's → ausrechnen für bestimmte experimentelle Bedingungen

Aufgaben der statistischen Physik

3wichtige
  • dynamische Gelichungen für ρn,n′(t) um den statistischen Operator ρ(t) zu bestimmen ⟨Os⟩=Tr⁡(ρ(t)Os) bei externen Feldern
  • Anfangsbedinugungen ρn,n′(t=0) festlegen vor Einschalten externer Felder
  • Methoden finden die Umgebung in den Anfangsbedingungen durch wenige Parameter in ρn,n′(t=0) einzubauen (z.B. Temperatur)


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