Inhomogene Maxwellgleichungen im Vakuum

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(Erregungsgleichungen)
ε0∇⋅E¯=ρ⇔∂1E1+∂2E2+∂3E3=1ε0ccρ⇔∂1F10+∂2F20+∂3F30=1ε0cj0⇔∂νFν0=1ε0cj0wegen∂0F00=0auch∂iFi0=1ε0cj0
  1. ∇×B¯−1c2∂∂tE¯=μ0(∇×H¯−ε0∂∂tE¯)=μ0j¯
  1. Komponente
∂2B3−∂3B2=μ0j1+ε0μ0∂∂tE1μ0c=1ε0c⇔∂2F21−.∂3F13=1ε0cj1+.∂0F10∂2F21+∂3F31+∂0F01=1ε0cj1⇔∂νFν1=1ε0cj1wegen∂1F11=0

Dies kann analog für die zweite und dritte Komponente durchgeixt werden. Aus der Nullten Komponente hatten wir die Nullte des Stroms (Erregungsgleichung des elektrischen Feldes), so dass insgesamt folgt:

∂νFμν=−1ε0cjμ∂νFνμ=1ε0cjμ

Die Viererdivergenz des elektrischen Feldstärketensors!

Bemerkungen

  1. die homogenen Maxwellgleichungen sind durch den Potenzialansatz
{Fμν}={∂μΦν−∂νΦμ}=(01cEx1cEy1cEz−1cEx0−BzBy−1cEyBz0−Bx−1cEz−ByBx0)

automatisch erfüllt:

εαβμν∂βFμν=εαβμν∂β∂μΦν−εαβμν∂β∂νΦμεαβμν∂β∂μΦν=0,da:∂β∂μΦνsymmetrischεαβμνantisymmetrischεαβμν∂β∂νΦμ=0

Aus den inhomogenen Maxwell- Gleichungen

∂βFβν=∂β∂βΦν−∂β∂νΦβ=1ε0cjν

folgt mit Lorentz- Eichung

∂μΦμ=0
∂β∂νΦβ=∂ν∂βΦβ=0also:
∂βFβν=∂β∂βΦν=1ε0cjν

als inhomogene Wellengleichung

Die Maxwellgleichungen

εαβμν∂βFμν=εαβμν∂β∂μΦν−εαβμν∂β∂νΦμ=0∂βFβν=∂β∂βΦν=1ε0cjν

sind ihrerseits nun Lorentz- kovariant, da sie durch 4 Pseudovektoren ausgedrückt sind. Merke: Pseudo - 4- Vektor stört nicht, da rechte Seite gleich Null!!

Gauß- System:

∂βFβν=4πcjν